Betreuungsstelle

Im Jahre 1992 wurde das alte Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht grundlegend geändert. Die Gesetzesnovelle änderte sowohl die Begriffe - Vormundschaft und Gebrechlichkeitspflegschaft gibt es seither nicht mehr, das Rechtsinstitut heißt jetzt "Betreuung" - als auch wesentliche inhaltliche Aspekte. Ziel dieser Reform war es, den Betroffenen eine bessere Rechtsstellung zu verschaffen und die Handlungsspielräume des künftigen Betreuers enger an die Wünsche und Bedürfnisse des Betroffenen zu koppeln. Im Rahmen der Gesetzgebung wurde auch das sog. Betreuungsbehördengesetz geschaffen, das die Zusammenarbeit der zuständigen Behörde mit dem Vormundschaftsgericht regelt und die Aufgabenschwerpunkte der Betreuungsstelle definiert.

  

In Bayern sind die Landkreise und kreisfreien Städte zuständige Behörden für den Vollzug des Betreuungsgesetzes, somit ist der Vollzug des Betreuungsgesetzes eine behördliche Aufgabe des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen.

  

Eine wichtige Aufgabe in diesem Zusammenhang ist es, Betreuungsverfahren durch private Vorsorgemaßnahmen unserer Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden.

 


 

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