Tag des Ehrenamts am 5. 12.: KoKi macht auf „wellcome“ und „ZwergerlZeit“ aufmerksam

wellcomewellcome Christph Niemann nur für wellcome Werbung verwenden

Die freiwilligen Helfer von „wellcome“ oder „ZwergerlZeit“ unterstützen Familien, indem sie sich um die Betreuung und Beschäftigung der Kinder kümmern, während die Eltern sich alltäglichen Aufgaben widmen. Foto: wellcome/Christoph Niemann

Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamts. Diesen Termin nimmt die Koordinationsstelle frühe Kindheit (KoKi) am Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen zum Anlass, auf ihre ehrenamtlichen Unterstützungsangebote „wellcome“ und „ZwergerlZeit“ aufmerksam zu machen. Denn für die beiden Projekte werden im gesamten Landkreis Ehrenamtliche gesucht.

Die KoKi bietet eine moderne Nachbarschaftshilfe für alle Eltern, die sich nach der Geburt eines Babys oder bei der Betreuung ihres Kleinkindes Entlastung wünschen. Die freiwilligen Helfer unterstützen individuell und praktisch ein- bis zweimal pro Woche, indem sie sich um die Betreuung und Beschäftigung der Kinder kümmern, während die Eltern sich alltäglichen Aufgaben widmen oder eine Ruhephase einlegen. Dieses Angebot nehmen Eltern gerne an, wie eine wellcome-Ehrenamtliche bestätigt: „In den Familien erlebe ich große Freude und Dankbarkeit über mein Erscheinen, auch wenn es nur zwei Stunden sind. Es ist schön zu sehen, dass bereits eine kleine Unterstützung große Wirkung hat.“ Die Ehrenamtsprojekte der KoKi Neuburg-Schrobenhausen bieten damit eine unmittelbare Engagement-Möglichkeit, die keine lange Vorbereitungszeit erfordern und in die man seine persönlichen Erfahrungen einbringen kann.

Der Einsatz bei „wellcome“ und „ZwergerlZeit“ dauert in der Regel einige Monate, danach können die Helfer entscheiden, ob sie gleich den nächsten Einsatz starten oder erst einmal pausieren. So lässt sich das Ehrenamt gut mit unterschiedlichen Lebenssituationen vereinbaren. Sich in den Ehrenamtsprojekten der KoKi zu engagieren, ist generationenübergreifend: die Altersspanne reicht von der jungen Studentin, über die berufstätige Mutter bis hin zur liebevollen Rentnerin. Während des Einsatzes sind die Ehrenamtlichen versichert und Fahrtkosten werden erstattet.

Ehrenamtliche werden fachlich begleitet

Alexandra Egerer koordiniert den Einsatz der Ehrenamtlichen vor Ort, vermittelt sie zu den Familien und begleitet deren Tätigkeit. Die Ehrenamtlichen werden regelmäßig zum Austausch und zur Fortbildung eingeladen. Als ausgebildete und erfahrene Fachkraft der KoKi Neuburg-Schrobenhausen steht die Sozialpädagogin den Ehrenamtlichen und auch den Familien für alle fachlichen Fragen zur Verfügung und weiß auch aus eigener Erfahrung, wo Bedarf herrscht: „Als Mutter von zwei Kindern im Kleinkindalter kann ich gut nachvollziehen, wie wertvoll Entlastung im familiären Alltag ist. Wenn man weiß, dass die Kinder gut betreut sind, kann man unbeschwert Termine wahrnehmen. Deshalb freut es mich immer wieder, wenn Ehrenamtliche und Familien über „wellcome“ oder „ZwergerlZeit“ zueinander finden.“

Nachfrage im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen wächst

Seit 2013 bietet die KoKi Neuburg-Schrobenhausen bereits „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ an. Im April 2019 wurde diese Idee sozusagen mit dem Neuburg-Schrobenhausener Original, der „ZwergerlZeit“, erweitert. Damit kann der KoKi-Standort seit diesem Jahr auch Familien mit Kindern zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr diese alltagspraktische Hilfe anbieten. Aktuell engagieren sich zwölf Ehrenamtliche. Die Nachfrage durch die Familien wächst stetig. Damit der Bedarf gedeckt werden kann, freut sich das KoKi-Team über neue Ehrenamtliche sowie über interessierte Kooperationspartner, die die Projekte mit bekannt machen möchten. Als Kooperationspartner hat die KoKi bereits die Apotheke der Barmherzigen Brüder in Neuburg gewonnen. Hier wird Infomaterial ausgelegt. Weitere Auslagestellen sind willkommen. Wer Interesse hat, kann sich bei der KoKi telefonisch unter 08431/57-191 oder per E-Mail an koki@lra-nd-sob.de melden. Die Koordinatoren freuen sich, auf diese Weise gleich zwei Zielgruppen anzusprechen: Familien mit Neugeborenen und Kleinkindern sowie zukünftige Ehrenamtliche.

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