05.10.2018

Spatenstich für die Paul-Winter-Schule

Spatenstich Paul-Winter-Schule

Ein symbolischer Spatenstich markiert den Beginn der Rohbauten der neuen Paul-Winter-Schule am Kreuter Weg in Neuburg.

Das Fundament für den Schulneubau in Südhanglage ist bereits befestigt. Hier begrüßte Landrat Roland Weigert die die Ehrengäste zum Spatenstich. „Heute ist ein besonderer Tag. Vor allem für die Schulfamilie. Denn der Neubau bedeutet für Sie die Lösung für Ihr Platzproblem“, betonte Landrat Weigert Schulleiterin Sonja Kalisch konnte dem nur zustimmen. Ihre derzeit 565 Schüler finden im Bestandsgebäude an der Fünfzehnerstraße kaum Platz, der Unterricht findet bereits teilweise in Containern statt. Kalisch betonte, dass der Spatenstich für sie und ihre Schule eine Herzensangelegenheit sei: „Er sagt uns, dass es nun endlich losgeht!“

Das neue Gebäude ist mit Platz für über 670 Schüler großzügiger angelegt. Zudem erfüllen die künftigen Klassenzimmer und Fachräume alle Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Unterricht. Ergänzt wird die Anlage um ein Rasenspielfeld, einen Allwetterplatz sowie eine Doppelturnhalle. Dass der Schulneubau nicht nur funktional ist, sondern auch architektonisch ansprechend machte Architekt Markus Neuber vom Architekturbüro Behnisch Architekten ALN Architekturbüro Leinhäupl und Neuber, deutlich. Er sprach von einem „Schuldorf“, das hier neu entstehe. Dafür sorge der lang gestreckte, gestaffelte Baukörper. „Er führt seine Benutzer zum Eingang und entlang der Schulstraße durch das Haus hindurch“, so der Architekt. Er versprach: „Für alle - auch für die, die in der Umgebung wohnen oder auch nur vorbeigehen - soll es ein gutes, ein besonderes Gebäude werden, in das man gerne geht das Identität schafft und Orientierung gibt.“

Der zweigeschossige Flachbau fügt sich mit seinen sechs miteinander verbundenen Gebäudeteilen harmonisch in die Hanglage ein. Für die Fassade hatten sich die Kreisräte eine Gestaltung aus naturbelassenem Holz entschieden. Optisch wird die neue Paul-Winter-Schule Akzente setzen. „Hier entsteht eine Schule, die sich sowohl optisch, vom technischen Konzept und auch von der funktionellen Aufteilung von den meisten Ihnen bekannten Schulen deutlich unterscheidet und einen neuen Standard setzen wird“, sagte Projektsteuerin Stefanie Legler voraus und versprach der Schulleiterin: „Schulbauprojekte werden sich an Ihrer Schule messen lassen müssen!“

Für den neuen Schulbau rechnet der Landkreis mit Gesamtkosten von 37,5 Millionen Euro, dabei sind Fördergelder in Höhe von 14,75 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

 

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