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    Landwirtschaft im Paartal

 

Im Einflußbereich der Paar werden die Flächen schon seit Jahrhunderten als Wiesen und Weiden genutzt. Die zweimalige Mahd bewahrt vor der Verbuschung und erhält so den besonderen Reiz des Paartales. Die Bewirtschaftung dieser Flächen ist durch die häufigen Überschwemmungen und den hohen Grundwasserstand schwierig und stellt eine wichtige landschaftspflegerische Aufgabe der Landwirte dar. Genutzt wird das Heu dieser Flächen in der Rinderhaltung.

Das beiderseits angrenzende tertiäre Hügelland hat im Raum Schrobenhausen vor allem Sandböden aufzuweisen. Diese "leichten" Böden sind durch die gute Siebfähigkeit, die hohe Durchlässigkeit und die leichte Bearbeitung optimal geeignet für den Kartoffel- und natürlich den Spargelanbau. Der Schrobenhausener Spargel zieht Jahr für Jahr Tausende von Feinschmeckern von Mitte April bis Johanni (24. Juni) ins Paartal. Der Spargel wird schon seit Jahrzehnten zum größten Teil direkt beim Bauern eingekauft.


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