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    Schrobenhausener Spargelland

 

Immer wieder kommt der Wanderer unterwegs an Spargelfeldern vorbei. Sie liegen an den sonnigen Hügeln beiderseits des Tals, die mit ihren feinsandigen Böden geradezu ideal für den Spargelanbau geeignet sind. "Schrobenhausener Spargel" ist inzwischen zu einem Markenzeichen geworden. Das Anbaugebiet, in dem mit diesem Herkunftszeichen geworben werden darf, beginnt oberhalb Aichachs und reicht paartalabwärts bis hinunter nach Vohburg. Schrobenhausen beherbergt das Europäische Spargelmuseum.

Während der Spargelsaison bieten die meisten Gaststätten links und rechts unseres Wanderwegs Spargelspezialitäten, meist auch eine eigene Spargelkarte an. Auf dem Nachhauseweg kann man erntefrischen Spargel direkt bei Landwirten günstig einkaufen. Spargelfelder erkennt man auch außerhalb der Spargelsaison: Schon im März werden die Bifänge (das sind kleine "Erdwälle") aufgeackert. Während der Spargelsaison werden die Stangen morgens und abends gestochen.

Wissenswertes zum Spargelanbau

Spargel ist ein Sproß der Spargelstaude. In bayerischen Spargelanbaugebieten wird vor allem der so genannte Bleichspargel angebaut, der einen besonders hohen Arbeitsaufwand erfordert. Dieser Spargel wächst in Bifängen heran, welche die jungen Sprossen vor Lichteinwirkung schützen, denn nur so bleiben die Spargelstangen ganz weiß. Vom Setzen der Pflanzen bis zur ersten Ernte vergehen drei Jahre, danach bringt die Spargelanlage, wie die Landwirte ihre Spargelfelder nennen, etwa 9 Jahre lang Ertrag. Nach der Ernte treibt die Spargelstaude aus.

Weitere Informationen zum Spargel bietet der Südbayrische Spargelerzeugerverband unter www.spargel.de.


Spargelstecherin Spargelverkauf
Spargelfeld

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