09.04.2020

Lieferung pünktlich vor den Osterfeiertagen

FÜGKLandratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Landrat Peter von der Grün und FüGK-Leiterin Katharina Huber freuen sich über die Lieferung von Schutzausrüstung und Material zur weiteren Ausstattung des Not-Krankenhauses. Damit konnte die FüGK vor den Osterfeiertagen die wichtigsten Gesundheitseinrichtungen im Landkreis versorgen. Foto: Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen

Über eine Lieferung von medizinischer Schutzausrüstung sowie Material zur weiteren Ausstattung des Not-Krankenhauses in Neuburg freute sich in dieser Woche die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt. Am Mittwoch hat der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) Material geliefert, das das Landratsamt u.a. beim Freistaat und bei der Regierung von Oberbayern angefragt hatte. Damit konnte die FüGK vor den Osterfeiertagen zumindest noch die wichtigsten Gesundheitseinrichtungen im Landkreis versorgen.

Der Bedarf an Masken, Handschuhen, Brillen, Schutzschilden, Kitteln, Desinfektionsmittel, etc. ist derzeit hoch – das Angebot dagegen knapp. Für einzelne Einrichtungen kann eine Bestellung somit schwierig werden. Deshalb setzt die FüGK des Landkreises einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Bereich Beschaffung. „Unser medizinisches und pflegerisches Personal, aber auch die Hilfsorganisationen müssen sich ausreichend schützen können. Die FüGK prüft – zusätzlich zu den Lieferungen der übergeordneten Stellen – täglich mehrere Dutzend weitere Möglichkeiten der Beschaffung. Wenn wir seriöse Angebote bekommen, kaufen wir für unsere Einrichtungen ein“, so der Landrat. Die Abgabe erfolgt nach einer Prioritätenliste des Innenministeriums. Auf ihr finden sich u.a. Krankenhäuser, Feuerwehren,  Pflegeheime und Pflegedienste. „Die Lieferungen decken derzeit jedoch die Nachfrage nicht ab, sodass wir die Anfragen leider nicht alle vollständig befriedigen können. Auf dem Markt sind insbesondere Schutzmasken und Schutzkleidung kaum zu bekommen“, erläutert FüGK-Leiterin Katharina Huber. Deshalb freut es sie besonders, dass Landkreisbürgerinnen und -bürger selbst die Initiative ergreifen: „Das reicht von Ehrenamtlichen und kleineren Betrieben, die Gesichts-Schutzschilde entwickeln, bis hin zu Industrieunternehmen, die ihre Produktion  umstellen und Desinfektionsmittel oder Schutzausrüstung in großer Menge produzieren. Es ist, bei allem Ernst der Lage, großartig, mit welcher Begeisterung und Kreativität die Menschen unsere Arbeit unterstützen.“  Diese Tatkraft weiß Landrat Peter von der Grün sehr zu schätzen: „Helmut Schmidt sagte ja: in der Krise zeigt sich der Charakter - ich bin unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die mit Eigeninitiative, Leidenschaft und Pragmatismus Dinge herstellen, die derzeit so dringend benötigt werden, sehr dankbar!“

 

 

 

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