Allgemeininfos zu den Managementplänen

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Ein Managementplan beinhaltet alle in einem Natura 2000-Gebiet vorhandenen schützenswerten Biotope und Arten und gibt Leitlinien vor, welche zu deren Erhaltung oder Wiederherstellung notwendig sind. Wo in einem Natura 2000-Gebiet Veränderungen in dessen Bewirtschaftung von Nöten sind, ist der Managementplan eine wichtige Informationsgrundlage über die in diesem Gebiet vorhandenen Arten und bietet die Möglichkeit zur Ausarbeitung und Planung konkreter und angemessener Bewirtschaftungspläne.

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Für die Grundeigentümer, die von der Ausweisung der Natura 2000-Gebiete betroffen sind, ist der Manangementplan allerdings nicht bindend. Unabhängig von jeglichem Managementplan sind in den geschützten Gebieten jedoch keine Maßnahmen erlaubt, welche zur Verschlechterung der unter Schutz gestellten Lebensräume beitragen (Verschlechterungsverbot nach Art. 13c des BayNatSchG).


Es ist Aufgabe des Staates, die Umsetzung der Managementpläne u.a. durch Öffentlichkeitsarbeit und Renaturierungs- und Pflegemaßnahmen voranzutreiben, sowie den Zustand der in den Natura 2000-Gebieten befindlichen Lebensräume und Arten zu überprüfen und die Europäische Union alle sechs Jahre darüber zu informieren.


Die Fachverantwortung für die Umsetzung der Managementpläne in einzelnen Gebieten obliegt der jeweiligen Naturschutz- bzw. Forstbehörde.

 

 

Weiter zu Erarbeitung eines Managementplans.

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