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Schulamt Neuburg-Schrobenhausen

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Das bayerische Schulsystem

Viele Wege führen zum Ziel!
Das bayerische Schulsystem ist vielfältig und durchlässig. Jedem Kind stehen viele schulische Bildungswegeoffen: 13 Schularten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Anforderungen, Zielen und Geschwindigkeiten.
Die Eltern wählen den individuell angemessenen Bildungsweg für ihr Kind. Sie entscheiden nach
Die Lehrkräfte der Grundschule unterstützen die Eltern bei dieser Entscheidung durch intensive Beratung und Begleitung, ebenso die Grundschullehrkräfte an Realschulen und Gymnasien (Lotsen im Übertrittsverfahren). Darüber hinaus helfen Beratungsfachkräfte (Beratungslehrer, Schulpsychologen) sowie die Staatlichen Schulberatungsstellen bei der Wahl des Bildungsweges.
Das vielfältig differenzierte bayerische Schulsystem
In der vorschulischen Bildung beginnt die Beratungsund Begleitungsphase der Kinder. Die Grundschule ist die erste und gemeinsame Schule. Am Ende der Grundschule erfolgt der Übertritt auf die weiterführenden Schulen Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Ab der 7. Jgst. ist ein Wechsel in die Wirtschaftsschule möglich. Ein Wechsel zwischen den Schularten ist bei entsprechender Leistungsentwicklung des Kindes möglich. Jeder erreichte Schulabschluss eröffnet neue Wege und Anschlüsse:

Nach einem Hauptschulabschluss:
Berufsausbildung:
- Im dualen System: Berufsschule
- Vollzeitschulisch: Berufsfachschule
- Im Anschluss: Fachschule bzw. Fachakademie oder Berufliche Oberschule (BOS)

Nach dem mittleren Schulabschluss:
• Berufsausbildung:
- Im dualen System: Berufsschule
- Vollzeitschulisch: Berufsfachschule
- Im Anschluss: Fachschule bzw. Fachakademie oder Berufliche Oberschule (BOS)
• Berufliche Oberschule (FOS)
• Gymnasium (Oberstufe)

Die Förderschule besuchen Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit einem der Förderschwerpunkte Sprache, Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Sehen, körperliche und motorische Entwicklung oder geistige Entwicklung.

Die Schulen für Kranke unterrichten Schülerinnen und Schüler, die sich in Krankenhäusern oder vergleichbaren Einrichtungen befinden.