Sanddünen

Die Flugsanddünen im Bereich von Schrobenhausen sind neben den Dünenstandorten bei Abensberg die einzigen im Süden Bayerns. Nicht nur ihre Entstehung nach der letzten Eiszeit, sondern auch ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt machen sie so bedeutsam.

Entwicklung der Flugsanddünen bei Gröbern

 

Beschreibung des Projekts:Grossansicht in neuem Fenster: Pflege von Sandünen

Für den Erhalt der Artenvielfalt im Naturraum Landböden ist die Pflege und Entwicklung der ökologisch wertvollen Flugsandgebiete und Sandmagerrasen nötig.

 

Derzeitiger Zustand:

Für die Ausbreitung stark gefährdeter wärme- und trockenheitsliebender Arten dienen die Flugsanddünen mit ihren seltenen Sandmagerrasen und Silbergrasfluren als Lebensraum. Durch die natürliche Waldentwicklung, nachdem traditionelle Nutzungsformen wie Waldweide, Streunutzung, usw. unterblieben, wurden diese Gebiete auf minimale Reste zurückgedrängt und sind zudem durch Düngereintrag, Sukzession und Aufforstung erheblich gefährdet.

 

Ziele:

  • Erhalt und Entwicklung der Flugsandgebiete bei Gröbern, Sandhof, und Haid am Rain
  • Entwicklung von Vernetzungsachsen und Trittsteinbiotopen für wärme- und trockenheitsliebende Organismen
  • Erhöhung der Strukturvielfalt zwischen den landwirtschaftlich genutzten Flächen als Grundlage für den Erhalt der Artenvielfalt und zur Förderung der Erholungseignung der Landschaft
  • Schaffung zusätzlicher Einkommensmöglichkeiten für Landwirte

 

Bereits durchgeführte Maßnahmen:

  • Bestandsaufnahme gefährdeter Tier- und Pflanzenarten
  • Erstellung eines Pflege- und Entwicklungskonzepts für die Sanddünen
  • Pflege und Neuschaffung von offenen Sandflächen, Silbergrasfluren und Sandmagerrasen durch ortsansässige Landwirte
  • Ankauf von wertvollen Dünenbereichen, Entfernung standortfremder Gehölze
  • Wiederaufnahme traditioneller Waldbewirtschaftungsformen auf Kleinflächen (Streunutzung, Plaggen, ...)

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